Sonntag, 17. März 2013

[Buchtipp] "Gute Geister" von Kathryn Stockett

Infos:

Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.
(Bild- und Textquelle: btb)


Meine Meinung:

Der Roman beginnt in Jackson, Mississippi im Jahr 1962. Wie alle Frauen in Jackson soll die junge Skeeter einen Mann zum Heiraten finden. Ihr Studium ist fertig und sie sitzt fest auf der Baumwollfarm ihrer Eltern. Zudem ist das schwarze Kindermädchen bei dem sie Trost erhofft verschwunden.

Sie hat nur ein Ziel: Sie will nach New York und dort Schriftstellerin werden. Doch dafür braucht sie einen einschlagenden Bericht damit sie eine Chance auf eine Aufnahme in einem Zeitungsverlag erreichen kann.

In dieser Not verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen Aibileen und Minny und lässt sich den zum Teil brisanten Alltag von Ihnen und anderen schwarzen Frauen über ihre Arbeitgeber, dessen Kinder sie aufziehen, erzählen. Sie beschliessen das Skeeter ein Buch aus diesen Lebensgeschichten schreiben soll.

Drei Frauen die der Gefahr des Entdeckens durch weisse Mütter trotzen, sich selber helfen und dabei auch ihre Vergangenheit bewältigen müssen. Gleichzeitig erfährt man von den politischen Veränderungen in diesem Teil des Landes, das auch diesen drei Frauen in ihrem Handeln bestärkt.

Die Geschichte ist fiktiv, doch sie gibt uns einen möglichen Einblick in den Alltag von Schwarzen Arbeitern und ihren weissen Arbeitgebern in den 60er Jahren.

»Gute Geister« ist Kathryn Stocketts erster Roman, der dank Mundpropaganda zu einem phänomenalen Überraschungserfolg wurde. Er kletterte auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste und hält sich nunmehr seit 100 Wochen auf den ersten Rängen.

Unter dem Titel “The Help” läuft die Verfilmung des Romans gerade in unseren Kinos. Ich habe ihn nicht gesehen, denke doch, dass das ein spannender, hintergründiger und trotzdem witziger Film sein könnte.

Buchtipp von Prisca Schweizer

Infos zum Buch:

Kathryn Stockett: Gute Geister, 608 Seiten, btb Verlag (28. März 2011)


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