Donnerstag, 21. März 2019

Bald im haus für aug und ohr: Tonies




Die farbenfrohen Tonieboxen und die dazu gehörenden Figuren sieht man immer mehr und sie sind bei den Kindern sehr beliebt. 

Die Toniebox ist die Eintrittskarte in die Welt der Hörabenteuer. Wunderschön, weich gepolstert und kinderleicht zu bedienen. Einfach einen Tonie aufstellen und los geht's.

Jeder Tonie bringt seine eigene Geschichte mit.
Steht er zum ersten Mal auf der Toniebox, wird sein Inhalt aus der Toniecloud geladen. Danach kann er von überall abgespielt werden – auch ohne WLAN.

Das haus für aug und ohr will aktuell sein und auch seine jüngsten Besucher erfreuen. Aus diesem Grund stehen ab nächster Woche die ersten Tonies zur Ausleihe und eine Toniebox zum Ausprobieren bereit.

Wir hoffen, dass dieses neue Angebot gut ankommt und wir bald eine grosse Schar Tonies beherbergen können.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Jahresbericht 2018 zuhanden der 17. Generalversammlung des Vereins Mediaborn

Am 27. Februar 2018 fand die letztjährige Generalversammlung des Vereins Mediaborn im «haus für aug und ohr» statt. Das Protokoll wurde auf der Internetseite aufgeschaltet und liegt für die Anwesenden zum Lesen auf. An den vier Sitzungen im vergangenen Jahr haben den Vorstand mediaborn neben den Alltagsgeschäften 3 Bereiche beschäftigt, die finanzielle Zukunft der Mediathek, die Veranstaltung zum 15-Jahre-Jubiläum sowie das Bibliotheksteam.

Im letzten Frühjahr haben zwei neue Mitarbeiterinnen ihre Arbeit in der Mediathek aufgenommen. Beide Mitarbeiterinnen lebten nicht in der Umgebung, hatten also lange Arbeitswege. Simone Eutebach hat bereits während der Probezeit wieder gekündigt. Sie habe schnell gemerkt, dass sie mit dem Lohn zu wenig an die Familienkasse beitragen könne.

Das Bibliotheks-Team hat sich dann entschieden, dass sie die Stellenprozente unter sich aufteilen und die Mediathek mit nur drei Mitarbeitenden organisieren wollen. Auf den 1. November hat nun auch Marianne Koch, die zweite, im Frühling eingestellte Mitarbeiterin ihr Arbeitsverhältnis mit der Mediathek aufgelöst. Auch für sie scheint es, mindestens zum Teil, eine finanzielle Entscheidung gewesen zu sein.

Im Winter 2018 haben sich viele kompetente Frauen beworben, auch Nadja Habrik. Sie machte einen sehr kompetenten Eindruck, im Vergleich zu ihren Mitbewerberinnen fehlte ihr einzig die SAB-Ausbildung. Hauptberuflich arbeitet sie als Lehrerin in Basadingen und Hüttwilen und nebenberuflich für die Bibliothek Diessenhofen, lebt aber in Steckborn. Der Vorstand und das Bibliotheks-Team freuen sich sehr, dass Nadja Habrik ihre Arbeit in der Mediathek Steckborn bereits aufgenommen hat. Auch sie braucht 30 Arbeitsprozente, d.h. die Mediathek wird weiterhin von 3 Mitarbeiterinnen betreut. Diese organisatorisch etwas heikle Lösung kann nur beibehalten werden, weil sich Kathrin Hipp als Springerin zur Verfügung stellt. Ein herzliches Dankeschön!

An der 16. GV 2018 hat Brigitte Wenger informiert, dass der Betrieb der Mediathek von Jahr zu Jahr nur mit aussergewöhnlichen Spenden über die Runden gebracht werden könne. Trotz der erfreulichen Zusammenarbeit mit der Primarschule stehe der Bibliotheksbetrieb finanziell weiterhin auf wackeligem Boden. Mit der Unterstützung des Stadtpräsidenten, Roger Forrer, und der Kulturverantwortlichen, Doris Bachmann, sowie Reto Brändle und Cornelia Taferner der Primarschulbehörde ist mediaborn nicht zu einer Ideallösung – eine Gemeindebibliothek wurde angestrebt – aber doch zu einer guten Grundlage gekommen: Leistungsvereinbarungen sind mit der Stadt Steckborn, den Gemeinden Berlingen, Homburg und Mammern unterzeichnet. Die Gemeinden unterstützen die Mediathek mit 2‘500 Franken im Jahr, die Stadt Steckborn mit 24‘000 Franken sowie einer Defizitgarantie von 4‘000 Franken. Zusätzlich hat Cornelia Taferner die Primarschule Steckborn überzeugt, für die nächsten drei Jahre – sollten einmal wirklich alle finanziellen Stricke reissen – eine zweite Defizitgarantie von 4‘000 Franken zu gewähren. Zusammen mit dem jährlichen Beitrag von 3‘000 Franken der Sekundarschule Steckborn, den Beiträgen von Mitgliedern und Benutzenden hat die Mediathek eine solide finanzielle Grundlage. Mit den grosszügigen Spenden z.B. der Johann Paul Stiftung, der Brockenstube und vieler privater Gönnerinnen und Gönner konnte die Mediathek das Jubiläum finanzieren und für das laufende Jahr kleinere Projekte initiieren. Sie alle, die Stadt Steckborn, die Gemeinden Berlingen, Homburg und Mammern, die Primar- und die Sekundarschule Steckborn, die Spenderinnen und Spender, die Mitglieder wie auch die Nutzerinnen und Nutzer tragen dazu bei, dass die Mediathek die Dienstleistung in dieser Form weiterhin anbieten kann. Ein herzliches Dankeschön!

Das Grossereignis in diesem Jahr war die Jubiläumsveranstaltung mit einer Lesung, dem Bücherflohmarkt, mit Grilliertem auf dem Rathausplatz, mit einem Bücherquiz. Der Vorstand hat die Idee von Cornelia Bein aufgenommen und einen Schreibwettbewerb organisiert, an dem 39 Personen, Erwachsene und Jugendliche, teilgenommen haben. Eine Jury hat neun Geschichten ausgewählt, die Autorinnen und Autoren haben ihre prämierten Geschichten an der Jubiläumsveranstaltung vorgelesen. Es war schön, ein so grosses Publikum in der Mediathek begrüssen zu dürfen. Auch der Bücherflohmarkt und die grillierten Würste sowie das reichhaltige Kuchenbuffet auf dem Rathausplatz fanden am einzigen wirklich nass-kalten Tag des vergangenen Sommers ihre Abnehmerinnen und Abnehmer. Der abschliessende Bücherquiz war eine literarische Herausforderung, machte den Teilnehmenden aber sichtlich Spass, vor allem auch, weil Franziska Späni-Reck und Werner Dietrich ihre Bücherauswahl mit viel Können und Engagement vorgestellt haben. Der Vorstand mediaborn dankt nochmals allen, die sich freiwillig und unentgeltlich für das Gelingen der Jubiläumsveranstaltung eingesetzt haben.

In Zusammenarbeit mit dem Haus zur Glocke hat mediaborn eine Lesung nur mit jugendlichen Autorinnen und Autoren organisiert. Die Geschichten der 7 Jugendlichen gaben einen spannenden Einblick, welche Themen junge Menschen interessieren, wie sie ihre Welt ordnen. Gleichzeitig zeigten die Jugendlichen, dass das geschriebene Wort, die ausformulierte Geschichte durchaus zu ihren Freizeitbeschäftigungen gehört. Es war ein spannender Anlass, der mehr Publikum verdient hätte.

In diesem Winter hat Karin Schoenenberg den Schreibkurs «Spannend erzählen – Von der Idee zur fertigen Geschichte» organisiert. An sechs Mittwochabenden von Oktober bis Anfang Dezember 2018 trafen sich Schreibinteressierte aus Steckborn und Umgebung, um von professionellen und erfahrenen Kursleitenden Michèle Minelli und Peter Höner zu profitieren. Die in diesem Winter entstandenen Geschichten stellten die Autorinnen und Autoren im Januar einem grossen und begeisterten Publikum vor.

Auch die im dritten Winter angebotene «Büecherchischte» ist für die Kleinsten und ihre Eltern zu einem beliebten Treffpunkt geworden. Jeden Dienstagnachmittag treffen sich die Kinder ab 3 Jahren in der Mediathek und geniessen die erzählten Geschichten. Auch der Vorstand dankt Marlene Bellu, Susanne Heeb, Karin Schoenenberg, Nicole Stark, Jasmin Zampieri und Anja Zeuren für ihr grosses Engagement.

Der ebenfalls zur Tradition gewordene Mitgliederapéro für unsere treuen Mitglieder wurde am 1. November durchgeführt. Die Mitglieder konnten die neu angeschafften Medien als erste ausleihen. Auch im 2018 stiess diese Veranstaltung auf grosses Interesse und Susanne Heeb bewies sich einmal mehr als sehr gute Gastgeberin.

Bereits zum vierten Mal wurden Chetteli in den Adventswochen für die Bibliothek gesammelt. Der Rekorderlös aus der diesjährigen Aktion beträgt 250 Franken. Den Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.

Sie haben es der Einladung entnehmen können, der Verein mediaborn suchte Vorstandmitglieder. Erfreulicherweise möchten sich Interessierte für die Mediathek engagieren, Eveline Seger Kaldis, Jörg Ferkel und Melanie Läubli. Für mich selbst ist das Jahr als Präsidentin und die Zeit als Vorstandsmitglied abgelaufen. 2019 wird darum zu einem Übergangsjahr. Die Aufgaben des Präsidiums sind auf die Vorstandsmitglieder verteilt. Alle erhalten einen Einblick in die Aufgaben einer Präsidentin, eines Präsidenten und können sich während des Jahrs überlegen, ob sie das Amt übernehmen wollen.

Zum Schluss bedanke ich mich bei meinen Kolleginnen im Vorstand, bei Silvia, Jasmin, Karin und natürlich der Primarschulvertreterin Cornelia, für die engagierte und immer auch lehrreiche Zusammenarbeit während des letzten Jahrs, bei den zuverlässigen Mediatheksmitarbeiterinnen Susanne, Nadja und Nicole für ihre Unterstützung und Mithilfe.

Bedanken möchte sich der Vorstand auch bei
  • Den treuen und neuen Benutzern und Benutzerinnen
  • Den Mitgliedern, Spenderinnen und Sponsoren
  • Den Gemeinden und Schulgemeinden
  • Und den freiwilligen Helfern und Helferinnen

Die Präsidentin Helgard Christen


Dienstag, 22. Januar 2019

15 Jahre Mediathek Steckborn



Brigitte Wenger, 12 Jahre lang Präsidentin des Vereins mediaborn, berichtet aus der 15jährigen Geschichte der Mediathek Steckborn.

Dienstag, 8. Januar 2019

Leseabend




Buchtipp: "Der wilde Räuber Donnerpups. Freitag der Dreizehnte" von Walko


Inhalt:


Im dritten Band des ungewöhnlichen Vorlesebuches um den wilden Räuber Donnerpups geht es ungeheuerlich zu: An einem Freitag dem Dreizehnten kann bekanntermaßen alles Mögliche passieren. Deswegen müssen die wilden Räuber für ihre heutige Erkundungstour durch den Donnerwald besonders viel Mut aufbringen. Die kleine Hexe Simsibim sieht das nicht anders und will am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben. Aber dann fällt ihr ein Rezept gegen das Unglück ein. Wäre es nicht fein, wenn sie allen Pechvögeln dieser Welt helfen könnte? Doch der Zaubertrank misslingt und kurz darauf bekommen es Hauptmann Donnerpups und seine Bande mit einem ganz außergewöhnlichen Ungeheuer zu tun ...

(Bildquellee: Coppenrath Verlag)



Meinung:


"Freitag der Dreizehnte" ist der dritte Band der Bilderbuchreihe rund um den Räuberhauptmann Donnerpups. Für uns ist es die Premiere. Im Nachhinein kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären, warum wir die ersten beiden Bände noch nicht im Regal stehen haben. "Der wilde Räuber Donnerpups" hat nämlich alles, was ein Bilderbuch braucht, das von den Kindern heiss geliebt wird.

Zum einen wäre da eine spannende und witzige Geschichte. Die Räuberbande ist nämlich im Wald unterwegs und wird scheinbar vom Pech verfolgt. Kein Wunder, denn es ist Freitag, der Dreizehnte. Nur Robin glaubt nicht an diesen Unglückstag und ist guten Mutes, als sie auf ein Baumhaus stossen. Wer weiss, vielleicht gibt es da ja etwas zu holen? In bester Räubermanier schleichen sie sich an.
Im Baum wohnt die kleine Hexe Simsibim. Und da sie sowieso ein Pechvogel ist, braut sie sich einen Zaubertrank, um ihr Unglück zu bannen. Doch der geht total schief.

Zum anderen lieben Kinder Pups-Bücher. Bei dem Thema ist einem die Aufmerksam und einiges an Gekicher gewiss. Als mein Sohn den Namen des Räuberhauptmanns gehört hat, musste ich ihm die Geschichte sofort vorlesen. Wie wohl für die meisten Jungs ist 'pupsen' auch für ihn ein grosses Reizthema und er findet das Pups-Problem von Donnerpups den Oberknaller.

Und dann sind da auch noch die tollen Bilder. Sie sind farbenfroh und detailliert, so dass es viel zu entdecken gibt.
Für ein Bilderbuch ist der Text rech umfangreich und so bekommt man ein fantastisches Abenteuer mit Überraschungen und Witz geboten. Auch schon etwas grössere Kinder werden ihren Spass an "Der wilde Räuber Donnerpups" haben.

Obwohl "Freitag der Dreizehnte" für uns das erste Donnerpups-Buch ist, hatten wir keine Probleme, uns in der Geschichte zurechtzufinden. Klar, wenn wir die Vorgänger hätten, würden wir die Räuberbande schon besser kennen, doch durch die Steckbriefel auf dem Vorsatzpapier bekommt man ein gutes erstes Bild von den sechs wilden Gesellen.

Vor allem für Jungs sind die Donnerpups-Bücher Highlights im Kinderzimmer. Kein Wunder also, dass Junior auch die ersten beiden Abenteuer des Räuberhauptmanns haben möchte.


Fazit:


"Der wilde Räuber Donnerpups. Freitag der Dreizehnte" begeistert mit viel Witz, dem Reizthema 'pupsen' und einem wilden, verhexten Abenteuer. Das Bilderbuch besticht aber auch mit seinen tollen Illustrationen. Bei uns ist das Buch DER Pupser - äh Renner ....


Buchtipp von Nicole Forrer



Infos zum Buch:



Walko: "Der wilde Räuber Donnerpups. Freitag der Dreizehnte, Coppenrat Verlag 2018, 36 Seiten

Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 3 Jahren



Alle drei Bilderbücher vom wilden Räuber Donnerpups gibt es bei uns in der Mediathek zum Ausleihen.